Das Wissen über
PWS hat in den 90iger Jahren stark zugenommen. Trotzdem gibt es
(noch) keine Heilung. Da eine Veränderung des Erbgutes vorliegt,
ist nur eine symptomatische Behandlung möglich. Für eine
zielgerichtete Förderung (z.B. Physio-Therapie) und Unterstützung
(z.B. Wachstumshormonbehandlungen) ist eine
frühe Diagnose von entscheidender Bedeutung. Der Erfahrungsaustausch
unter Betroffenen kann die Belastung der Familien lindern.
Wachstumshormonbehandlung
In vielen Fällen ist eine Wachstumshormonbehandlung bei Kindern
sehr wirkungsvoll. Das Hormon, das bei PWS-Betroffenen ungenügend
wirkt, hat eine grosse Bedeutung im Stoffwechsel und beeinflusst
neben dem Wachstum noch viel mehr, so z.B. die Körperzusammensetzung
(Muskelmasse, Fettmasse). Trotz der Wachstumshormontherapie, die
für die Entwicklung der PWS-Betroffenen sehr grosse Vorteile
bringt, muss die Essensmenge trotzdem konsequent begrenzt werden
und die Betroffenen brauchen dazu Hilfe.
Der Verlauf der Wachstumshomontherapie muss durch einen Arzt in
regelmässigen Abständen verfolgt werden. Der Facharzt
der Vereinigung, PD Dr. med. Urs Eiholzer hat dazu "Empfehlungen
zur Behandlung von Kindern mit Prader-Willi-Syndrom mit Wachstumshormonen"
erarbeitet.
Weitere Informationen von PD Dr. med. Urs Eiholzer über die
Wachstumshormonbehandlung von Prader-Willi-Patienten: http://www.childgrowth.org/wachstum/index.html
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